Struktur, wo es menschelt.

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Arbeitstag!

Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag im Unternehmen erinnern? Was hatten Sie da im Vorfeld für Gedanken? Jede Veränderung oder Neubeginn ist begleitet mit gewissen Ängsten und Unsicherheiten, aber auch Vorfreude und Neugierde. So geht es jedem neuen Mitarbeiter den Sie einstellen.

Es ist entscheidend wie der erste Arbeitstag verläuft, denn 90% der eintretenden Mitarbeiter entscheiden an diesem Tag (oft ganz unbewusst) ob sie in einem Jahr noch in der Firma arbeiten. Wenn man bedenkt, dass jeder Mitarbeiterwechsel mindestens 9 bis 12 Monatslöhne kostet, lohnt es sich diesen wichtigen Tag strukturiert zu planen. Es steckt im wahrsten Sinne des Wortes ein grosses ökonomisches Potenzial darin.

Doch was gehört denn alles zu einem strukturierten und erfolgreichen ersten Arbeitstag? 

Erarbeiten Sie IHREN firmenzugeschnittenen Einarbeitungsplan, damit Ihr neuer Mitarbeiter weiss, was auf ihn zukommt. So kann die Einführung systematisch und klar erfolgen. Ihre neue Fachkraft wird sich so rasch zurecht finden, Sicherheit gewinnen und schnell produktiv werden. Der erste Tag ist dabei genau zu planen. Sie müssen als Vorgesetzter nicht alles selber übernehmen. Teile davon können Sie auch delegieren. Die Begrüssung des neuen Mitarbeiters sollten Sie jedoch in jedem Fall selber übernehmen. Dies ist eine wichtige Führungs- und Beziehungsaufgabe.

Informieren Sie ausserdem das gesamte Team über den neuen Kollegen. Nichts ist peinlicher, als wenn der Eintretende mit dem Satz „was machst denn du hier?“ begrüsst wird. Wichtig ist auch, dass Sie das Team auch informieren welche Funktion der neue Mitarbeiter ausüben wird. Halten Sie hier keine Informationen zurück aus Angst oder Respekt vor Reaktionen der Teammitlglieder. Dies kommt in der Praxis leider immer wieder vor.

Ausserdem sollten für den ersten Arbeitstag die Arbeitsutensilien, Arbeitskleider oder Passwörter vorbereitet sein. Das trägt wesentlich zu einer guten Integration ins Unternehmen bei.

Bestimmen Sie einen „Götti“ auf gleicher Stufe, der den neuen Mitarbeiter in das Unternehmen einführt. Dabei sind nicht nur formelle Informationen wichtig. Auch mit wem und wo die Pausen stattfinden, ist für das Wohlbefinden von Bedeutung.

 

 

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