Struktur, wo es menschelt.

Firmenübernahme innerhalb der Familie: 3 Punkte um ein Scheitern zu verhindern

Andi* ist vor 5 Jahren in den Betrieb seiner Familie eingestiegen. Er wollte ein erfolgreicher Geschäftsmann sein und hatte grosse Träume. Er sprühte vor Ideen und Tatendrang. Er hatte in seiner Weiterbildung viel gelernt, was er umsetzten wollte. Leider lief es anders. Sein Vater hatte die Firma aufgebaut und wollte nie wirklich loslassen. Oft stritten sie miteinander. Andi konnte sich bei Entscheidungen nie wirklich durchsetzen. Immer musste er Neuerungen erkämpfen oder heimlich mit viel Aufwand durchführen. Das ständige Kämpfen schlauchte ihn, kostete ihn viel Kraft. Er arbeitete viel und immer mehr, damit man ihn endlich ernst nimmt. Sein Privatleben litt darunter. Sein Körper schrie nach Aufmerksamkeit. Die Folgen; Kopfschmerzen, innere Unruhe, chronische Müdigkeit und Resignation. Und immer wieder der Gedanke alles hinzuschmeissen und etwas ganz anderes zu machen.
(*Andi steht auch für Petra, Roger, Thomas, Barbara und alle die in der selben Situation grosse Verantwortung tragen.)
In meiner Arbeit als HR Expertin erlebe ich viele solcher Geschichten. Zusammen finden wir Schritt für Schritt Lösungen für die folgenden wichtigsten 3 Punkte:
  Firmenstruktur: Gerade in Familienunternehmen ist es wichtig, die Firmenstruktur (Verteilung von Aufgaben, Kompetenzen und Entscheidungsspielraum) schriftlich zu regeln und dann auch so umzusetzen.   Frühzeitiger Nachfolgeplan: Sehr zu empfehlen ist ein Massnahme-Plan mindestens zwei bis drei Jahre vor der Übernahme. Darin sind die wichtigsten Meilensteine geregelt und hält den Tag X genau fest, wann das Zepter offiziell weitergegeben wird. Dieser Plan wird zur angemessener Zeit und zielgruppengerecht auch der Belegschaft und andere Anspruchsgruppen kommuniziert.   Professionelle Unterstützung: Die wenigsten Firmen schaffen es, neben dem meist überfüllten Tagesgeschäft und den zwischenmenschlichen Diskrepanzen – die in Familien nun mal vorkommen, diesen Prozess ohne professionelle Unterstützung durchzuziehen. Eine neutrale Aussensicht ist gerade in diesem Ablöseprozess unerlässlich.   Andi* hatte den Mut diesen Weg zu gehen Er konnte seinen Vater überzeugen und hat unsere Unterstützung geholt. Er hat heute mit wenigen Abstrichen den Betrieb, den er sich immer vorgestellt hat.  Andi hatte die richtige Einstellung und genau das ist es, was über Erfolg oder Nichterfolg entscheidet. Im französischen gibt es ein Sprichwort;
Vouloir c’est pouvoir (wollen ist können)
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